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Jazzinitiative Schwetzingen e.V.

Claudia Lohmann

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Claudia Lohmann - “Ein Löwenherz am Baritonsax”
Claudia LohmannIn unserer Reihe über Musiker der Jazzinitiative Schwetzingen stellen wir diesmal eine starke Frau vor, die Alt- und Baritonsaxofonistin Claudia Lohmann. Im Zeichen des Löwen 1950 geboren, gehörte die Musik schon seit ihrer Kindheit zu ihrem Leben. „In der Familie wurde immer gesungen und musiziert, meine Eltern hatten sich nach dem Krieg durch eine Gitarre kennen gelernt“, erzählt die lebhafte Künstlerin. Ihrem Jahrgang gemäß hörte sie als Teenager viel Beatles, bekam aber als 13 Jährige eine Louis Armstrong Platte geschenkt, dessen Musik sie seither nicht mehr loslässt. „Skookian“ und „Dream a little Dream of me“ im Duett mit Ella Fitzgerald liebe ich immer noch sehr“, gibt sie zu. Mit acht Jahren begann der Musikunterricht, zunächst mit Klavier – „mein Onkel brauchte eine Begleitung für seine Geige“ – wurde aber dann mit Blockflöte und Gitarre weitergeführt. „Ich habe sehr früh gemerkt, dass Musik gut tut, besonders in schwierigen Zeiten“, gibt Lohmann zu. Später nimmt sie Saxophonunterricht und findet so ihr Medium. Erst spielt sie lange Zeit Neue Musik, machte Meisterkurse bei dem international angesehenen Rascherquartett, dann beschäftigt sich das Energiebündel auch noch mit außereuropäischer Musik, besonders Percussion hat es ihr angetan. „Auf diesem Wege landete ich schließlich beim Jazz“, erklärt die Saxophonistin, und, wie sie betont, „ich gebe seit zwanzig Jahren mein Bestes“. Und so kommt es, dass Claudia Lohmann in der Zwischenzeit in zwei Big Bands spielte, das Altsax in einer Band mit kubanischer Sonmusik übernahm und in ihrer freien Zeit auch noch Jazzworkshops besuchte. Das Baritonsaxophon ist und bleibt aber ihr Lieblingsinstrument. „Ich liebe einfach den Sound“. Mittlerweile bereichert sie das nicht wenig bekannte „Cool Cats Orchestra“ mit ihrem Können und würde sich hier einmal einen Auftritt mit original Swingnummern und entsprechendem Ambiente mit Tänzern in 40er Jahre Outfit wünschen. Als engagierte Lehrerin gelingt es ihr außerdem, die Schüler der Theodor-Heuss-Realschule in Hockenheim zu motivieren, indem sie dort seit vielen Jahren verschiedene Musikensembles leitet. Besonders stolz ist sie dabei auf die Bläserklasse, die sie letztes Jahr ins Leben rief. Die Lehrerin mit Fleisch und Blut führt die 26 Fünftklässer zu einem Musikerlebnis, das fast schon therapeutische Wirkung hat. Aber auch sehr erfolgreich ist. „Wir hatten bereits im ersten Jahr jede Menge Auftritte, am 24. September spielen wir in Karlsruhe auf den Europäischen Glockentagen“. Schon in diesem Jahr plant die Nimmermüde ein neues Projekt, eine Kooperation mit der Musikschule Hockenheim und dem Gauß-Gymnasuim. „ Es wird ganz sicher ein Erfolg“, freut sich Lohmann
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